Das Primaprojekt des Schwerpunktfachs Bildnerisches Gestalten drehte sich um eine sehr alte fotografische Technik. Schüler:innen des Schwerpunktfachs Musik interpretierten die Projekte musikalisch.
Text Rahel Schneider
Fotos Samuel Rauber und Katharina Suhr
Video Flavio Witschi
Die Cyanotypie ist ein Verfahren zur Herstellung von stabilen fotografischen Bildern, welches in der Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt wurde. Mittels Sonnenlicht entstehen Abzüge, welche je nach Belichtungszeit ihre unterschiedlich intensive cyanblaue Färbung erhalten.
Im Rahmen des Primaprojekts setzten sich die Schüler:innen der Abschlussklasse des SF BG mehrere Wochen mit dieser auch «Blaupause» oder «Eisenblaudruck» genannten Technik auseinander. Allein oder in Zweierteams wurde ausprobiert, Erfahrungen gesammelt und ein gestalterisches Projekt entwickelt.
Herausforderungen ergaben sich nicht nur thematisch, sondern auch technisch. Das Verfahren ist licht- und wetterabhängig. Um bei Schlechtwetter das fehlende Sonnenlicht zu ersetzen, mussten beispielsweise Hellraumprojektoren oder spezielle Lampen eingesetzt werden, die sich in ihrer Wirkung auf den chemischen Prozess stark unterscheiden. Nebst kreativen Ideen spielten also auch die Faktoren Zeit, Sorgfalt, Geduld und Experimentierfreude mit, um gute Resultate zu erzielen.
In der Endphase kamen auch die Lernende des SF Musik dazu. Mit Kompositionen oder Interpretationen wurden die Projekte ergänzt und erweitert. Entstanden sind vielfältige Arbeiten, welche Ende November den Mitschüler:innen des Gymnasiums und der FMS sowie der Öffentlichkeit präsentiert werden konnten.
















































